Das Rennen

 

Das Stocherkahnrennen stellt den eigentlichen Programmpunkt dar und ist das spektakuläre Highlight des Tages. Alle teilnehmenden Mannschaften werden per Los in drei Startreihen aufgeteilt, warten dort auf das Signal und starten zeitgleich das Rennen.

Schon beim Start zeigt sich, welche Mannschaften im Vorfeld ordentlich trainiert haben. Während sich die ersten Kähne kurz nach dem Startsignal bereits aus dem Getümmel befreien und zielstrebig gen Neckarbrücke stochern, kommt es im hinteren Feld teils zu chaotischen Manövern, die schnell im seitlichen Gestrüpp enden.

 

 

Der Rennablauf


Es wird gestochert, gezogen und gekämpft, was das Zeug hält, um sich einen der vorderen Plätze zu sichern. Denn wer das nicht schafft, landet in der großen Masse des Verfolgerfelds.


Links am Bügeleisen der Neckarinsel vorbei, geradewegs auf die Neckarbrücke zu, müssen alle Kähne eine Acht um den Pfeiler der Brücke fahren. Doch dafür müssen alle Kähne zweimal durch das gerade mal 3 Meter breite Nadelöhr hindurch. Hier wird wieder um jeden Zentimeter gezogen und gedrückt!
Anschließend geht es wieder den Neckar stromaufwärts Richtung Ziel.

 

 

 

Gewinner und Verlierer

Der Sieger des Rennes bekommt einen Wanderpokal, der jedes Jahr von Sieger zu Sieger weitergereicht wird. Damit es auch was zum Feiern gibt, spendet die Stadt Tübingen der zudem ein großes Fass frisches Bier, das für eine heitere Stimmung auf der abendlichen Siegerfeier sorgen sollte.

Wo die abendliche Siegerfeier stattfindet, gibt der Sieger beim Erhalt des Wanderpokals preis.

 

Der Verlierer des Rennens bekommt einen halben Liter Lebertran zu trinken – auf ex! Das Publikum unterstützt die Verlierermannschaft natürlich mit dem traditionellen Chor „Wir trinken Bier! Was trinkt Ihr?“:

Eine Anmerkung zum Sportsgeist

 

Das Stocherkahnrennen lebt durch seine Zuschauer und durch den Sportsgeist der einzelnen Rennmannschaften. Zahlreiche Teilnehmer trainieren bereits früh für das Rennen und legen sich für ihre Kostüme mächtig ins Zeug, damit dieser Tag für uns alle immer wieder eine schöne Erinnerung wert ist.

Wir sind davon überzeugt, dass ein absichtliches Verlieren des Rennens - um danach Ausrichter sein zu können - der Glaubwürdigkeit einer solchen Veranstaltung schadet.

Deswegen sind dieses Jahr die Regeln klar: Wer absichtlich verliert, wird disqualifiziert.

Wie das mit den Regeln genau aussieht, erfahrt Ihr hier.